Das Brandenburg-Berliner Institut für Sozialwissenschaftliche Studien
(BISS e.V.) wurde im März 1990 als unabhängiges, gemeinnütziges
sozialwissenschaftliches Institut gegründet und finanziert sich
ausschließlich aus Drittmitteln.
Die wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts
konzentrieren sich räumlich auf die ostdeutschen Bundesländer,
insbesondere auf den Berlin-Brandenburger Raum. Diese Arbeiten schließen
seit mehreren Jahren Perspektiven im internationalen Vergleich mit ein.
Insbesondere untersucht das Institut
sozioökonomische Entwicklungsprozesse, arbeitet an sozialwissenschaftlichen
Analysen über Institutionen und Akteure auf kommunaler und regionaler
Ebene sowie auf Ebene der Länder. Gleichzeitig nehmen anwendungsorientierte
Untersuchungen und praktische Gestaltungsprojekte einen größeren
Raum ein.
Das BISS war und ist bis heute besonders eng mit der
sozialwissenschaftlichen Transformationsforschung verbunden. Zu langjährigen
Forschungsgebieten gehören sozialstrukturelle Umbrüche, Mentalitätswandel,
der Umbau in Verwaltungsinstitutionen, die Herausbildung von Neuer Selbstständigkeit
und Veränderungen in verschiedenen sozialen Gruppen.